Hodgkin Lymphom

Hodgkin-Lymphom

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Leukozyten Chemotherapie

Blutwerte bei einer Chemotherapie

  • 12 Februar 2020

Eine Chemotherapie hat viele Nebenwirkungen. Einige davon sind äußerlich erkennbar, dazu gehört etwa Haarausfall. Andere hingegen sind nicht direkt sichtbar,

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Morbus Hodgkin - Was ist das?

Morbus Hodgkin oder auch Hodgkin Lymphom oder „Lymphdrüsenkrebs“ ist eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. Sie beginnt meist in einem Lymphknoten und breitet sich von dort über die Lymphgefäße im Körper aus. Die Krankheit entsteht durch die genetische Veränderung bestimmter weißer Blutkörperchen (B-Lymphozyten). Diese Zellen werden dann „Hodgkin-Zellen“ genannt. Sie vermehren sich unkontrolliert und sterben nicht ab. Zusammenschlüsse dieser Zellen lassen sich unter dem Mikroskop nachweisen und liefern so die Diagnose. Mehr lesen…

Hodgkin Zellen, eingefärbt unter dem Mikroskop
0 %
sind bei Diagnose jünger als 30 Jahre

FAQ - Kurz und knapp

Die Wahrscheinlichkeit an Lymphdrüsenkrebs erkrankt zu sein ist sehr gering. Trotzdem kann es natürlich auftreten. Symptome für ein Hodgkin Lymphom sind unter anderem geschwollene Lymphknoten, Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Fieber und Juckreiz. Lies mehr über die Symptome.

Ursachen für die Entstehung von Lymphdrüsenkrebs sind bis heute nicht geklärt. Es hält sich der Verdacht, dass das Epstein-Barr-Virus, Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers, eine Rolle spielen könnte. Allerdings sind 98% aller Menschen mit diesem Erreger infiziert und nicht alle bekommen ein Lymphom. Auch Pestizide und Insektizide, wie Glyphosat, stehen im Verdacht Lymphome auszulösen.

Du bist erkrankt? Keine Sorge, die Prognosen könnten kaum besser sein. In frühen Stadien können 90-95% der Patienten geheilt werden, auch in fortgeschrittenen Stadien sind dies über 80%. Bestimmte Risikofaktoren, z.B. Alter, B-Symptome, Begleiterkrankungen, die die Prognose beeinflussen, sind inkludiert.

Wenn du erkrankt bist und mit Zytostatika behandelt wirst, ist dies mehr als wahrscheinlich. Haarausfall ist bei einer Chemotherapie ist eine häufige Nebenwirkung.

Wenn der dringende Verdacht besteht, du könntest erkrankt sein, werden ein MRT und oder CT gemacht. Anschließend wird dir ein geschwollener Lymphknoten entnommen oder punktiert. Dann kann geschaut werden, ob eine Erkrankung vorliegt. Mehr zur Diagnose.

Das musst du selbst entscheiden. Ich würde sagen: Ja! Deine Erkrankung wird zusätzlich durch die Studienzentrale überwacht. Außerdem hilfst du damit, die Therapie zu verbessern. Momentan läuft beispielsweise die HD21 Studie.

Die Antwort auf diese Frage ist sehr individuell. Wie ich allerdings damit umgegangen bin, liest du in meinem Blog.

Ausführliche Infos zur Erkrankung, Häufigkeit, Prognose und Therapie bei Lymphdrüsenkrebs: